Aufgewachsen im Schatten der Klosterkirche
Malgarten begann ich 1985 mich mit der Geschichte dieses ehemaligen
Benediktinerinnenklosters zu beschäftigen. Ich sammelte Literatur und
lernte die alten Kirchenbücher kennen. Diese gaben den Anstoß zur
eigenen Familienforschung.
Zunächst aber verkartete ich die Malgartener
Tauf-, Trau- und Sterberegister, damals noch auf Karteikarten mit
Schreibmaschine.
Die örtliche Geschichte faszinierte mich immer
mehr und so verbrachte ich den größten Teil meines Urlaubs in den nächsten
Jahren im Staatsarchiv Osnabrück. Daneben arbeitete ich den gesamten
Bestand der Bramscher Nachrichten durch und legte eine Zeitungssammlung
für Epe an.
Um die Fülle von Informationen weiter zu geben und
um etwas über die jüngere Geschichte der Gemeinde zu erfahren, gründete
ich 1987 mit einigen Interessierten den Heimatgesprächskreis Epe –
Malgarten. Die Gespräche wurden auf Band aufgenommen und jeder
Teilnehmer erhielt ein Protokoll des vorigen Gesprächsabends. Außerdem
erschienen von 1991 bis 1994 einige Berichte im Heimatjahrbuch Osnabrücker
Land.
Als dann der Ortsrat der Gemeinde an mich herantrat
um ein Ortsjubiläum festzulegen, kam auch die Gelegenheit, die
gesammelten Werke in einer Ortschronik 1994 zu veröffentlichen.
Erst jetzt begann ich die 10 Jahre zuvor begonnene
Familienforschung wieder aufzunehmen. Leider ist die Zeit dafür sehr
begrenzt, denn die Familie möchte auch ihr Recht.